Side Event

Donnerstag, 24. Juni
15:00 a 17:00 (Hora Ecuador)

Verfassungsrechtsprechung und die Rolle der Verfassungsrichterinnen und –richter im Kontext sozialer Proteste.

Das erste Panel befasst sich mit den unterschiedlichen Rollen, die die Verfassungsgerichte hinsichtlich der Ausübung des Rechts zu protestieren in Lateinamerika gespielt haben. Im Verlauf der Veranstaltung soll einerseits ihre Rolle herausgearbeitet werden, andererseits aber auch auf die Entwicklung der Rechtsprechung auf diesem Gebiet eingegangen werden, zwischen der Bestimmung von Leitlinien zur Begrenzung exzessiver Gewaltanwendung, einerseits, und dem Vorrangstellung des Rechts auf Gesundheit und Leben während der sozialen Proteste im Rahmen der Pandemie.

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Konzeptpapier des Side Panels am 24. Juni 2021

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Vorstellungder Panelteilnehmerinnen und –teilnehmer

Spanien

Joan Barata

Joan Barata ist internationaler Experte für Meinungs- und Informationsfreitheit und Medienregulierung. Er arbeitet regelmäßig mit unterschiedlichen internationalen Organisationen und Institutionen, unter anderem dem Europarat, der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, der Europäischen Rundfunkunion, der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS), UNESCO und USAID.

Ecuador

Jorge Benavides

Jorge Benavides wurde an der Universität Sevilla mit dem Schwerpunkt Verfassungsrecht promoviert und ist Professor am Sitz Ecuador der Universidad Simón Bolivar. ehemaliger Exekutivdirektor des Studienzentrums des ecuadorianischen Verfassungsgerichtshofs und ehemaliger Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität UTE; ehemaliger Dekan der Hochschule für Rechtswissenschaften und Justiz des Instituts für Weiterführende Studien (Instituto de Altos Estudios Nacionales), IAEN, Ecuador. Zur Zeit ist er Staatssekretär für den Öffentlichen Dienst am ecuadorianischen Arbeitsministerium.

Chile

Claudio Nash Rojas

Claudio Nash Rojas ist Professor an der juristischen Fakultät der Universiät de Chile. Zwischen 2018 und 2019 war er internationaler Berater für Korruptionsfragen bei der Interamerikanischen Kommission für Menschenrechte und leitet zahlreiche nationale als auch internationale Forschungsprojekte. Derzeit widmet er sich dem Forschungsprojekt "Verfassung und Menschenrechte" im Rahmen des verfassungsgebenden Prozesses in Chile.

Kolumbien

Natalia Ángel Cabo

Natalia Ángel Cabo ist Professorin an der Universität de los Andes (Bogotá, Kolumbien), Leiterin des Lehrstuhls Öffentliches Rechtt an derselben Universität und Herausgeberin der Zeitschrift Latinoamericana de Derecho (Uniandes Kolumbien) - Cide Mexiko). Unter anderem war sie stellvertretende Richterin des kolumbianischen Verfassungsgerichts, Leiterin des Unterstützungsbüros für die Überwachungskammer des Urteils T-025/04 (interne Zwangsvertreibung) und Beraterin für verschiedene internationale Organisationen.

Kolumbien

Rodrigo Uprimny Yepes

Rodrigo Uprimny ist Professor an der Nationalen Universität von Kolumbien und Gastprofessor an mehreren nationalen als auch internationalen Universitäten. Des Weiteren ist er der Leiter mehrerer Forschungsproyekte in der Organisation Dejusticia und Kolumnist für die Tageszeitung El Espectador. Unter anderem war er stellvertretender Richter des kolumbianischen Verfassungsgerichts.

Vorstellungder Moderatorin

Argentinien

Viviana Krsticevic

Viviana Krsticevic hat Rechtswissenschaften an der Universität Buenos Aires studiert und spezialisiert sich auf Völkerrecht, Menschrechte und Frauenrechte. Sie hat zahlreiche Opfer vor der Interamerikanischen Kommission für Menschrechte (IAKMR) und dem Interamerikanischen Gerichtshof für Menschenrechte (IAGMR) vertreten. Sie war Exekutivdirektorin des Center for Justice and International Law (Cejil) in den Vereinigten Staaten.

Side Event

Freitag, 25. Juni
15:00 a 17:00 (Hora Ecuador)

Die Aufgaben der Verfassungsrichterinnen und –richter und ihrer Rechtsprechung hinsichtlich der Sicherung der richterlichen Unabhängigkeit: eine akademische Analyse.

Angesichts der unterschiedlichen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen, die für die gesamte Geschichte der lateinamerikanischen Länder charakteristisch waren, ergibt sich die Frage nach der Unabhängigkeit der Judikative von den übrigen Staatsgewalten und die Notwendigkeit, ihre Rolle beim Aufbau stabiler Demokratien in der Region näher zu betrachten. In diesem Panel soll auf die juristischen und verfassungsrechtlichen Strategien eingegangen, die die hohen Gerichte verfolgt haben, um die Unabhängigkeit der Justiz zu vertiefen und das Gleichgewicht zwischen den übrigen öffentlichen Gewalten zu fördern.

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Dokumente

Konzeptpapier des Panels am 25. Juni 2021

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Vorstellungder Panelteilnehmerinnen und –teilnehmer

Peru

César Landa Arroyo

César Landa Arroyo ist Professor für Verfassungsrecht an der Pontífica Universidad Católica von Peru und an der Nationaluniversität von San Marcos und spezialisiert sich auf Verfassungsrecht und Verfassungsprozessrecht. Ehemaliger Präsident des Verfassungsgerichts.

Venezuela

Carlos Ayala

Carlos Ayala ist Mitglied der venezolanischen Akademie für Politik- und Sozialwissenschaften und korrespondierendes Mitglied der nationalen Akademie für Rechts- und Sozialwissenschaften in Córdaba (Argentinien). Mitglied und Präsident der Internationalen Juristenkommission, ehemaliges Vorstandsmitglied des International Human Rights Institute der International Bar Association (IBAHRI). Ehemaliger Präsident der Interamerikanischen Kommission für Menschenrechte (IAKMR).

Ecuador

Vanesa Aguirre

Vanesa Aguirre hat Rechtswissenschaften an der Pontificia Universidad Católica del Ecuador studiert. Sie ist Spezialistin für Prozessrecht und unterrichtet am Sitz Ecuador der Universidad Andina Simón Bolívar. Aufbaustudium und Promotion an der Universidad Pablo de Olavide in Sevilla. Schlichterin am Schieds- und Schlichtungszentrum der Handelskammer von Quito; Präsidentin des ecuadorianischen Instituts für Prozessrecht; Dozentin am Rechtsprechungskolleg der Universidad San Francisco in Quito; Gastprofessorin des Masterstudiengangs Prozessrecht an der Universidad Católica Santiago de Guayaquil; freiberufliche Rechtsanwältin (Andrade Aguirre Abogados, Quito).

Chile

Marisol Peña Torres

Marisol Peña Torres ist eine chilenische Juristin und Rechtsprofessorin. Von 2006 bis 2018 war sie als Richterin am chilenischen Verfassungsgericht tätig und war in den Jahren 2013 und 2014 dessen Präsidentin.

Vorstellungder Moderatorin

Argentinien

Andrea Castagnola

Andrea Castagnola ist Dozentin an der Universidad Torcuato Di Tella und assoziierte Researcherin des Zentrums Law Transform (CMI). Promotion in Politikwissenschaft an der Universität Pittsburgh (USA) und Post-doc-Studien zu quantitativen Methoden an der Universität Bergen (Norwegen). Ihre Forschungstätigkeit konzentriert sich auf die Analyse der Justiz aus politischer Perspektive, mit Schwerpunkt auf Argentinien und Lateinamerika.

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